Was bedeutet soziale Isolation?

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Soziale Isolation wird oft mit Einsamkeit oder Vereinsamung gleichgesetzt. Aber unterscheiden sich die Begriffe? Wo sind Gemeinsamkeiten? Man kann nämlich in einer Menschenmenge durchaus einsam sein, sozial aber nicht isoliert. Isolation ist ein objektiver Zustand, bei dem die Anzahl an Kontakten gezählt wird, Einsamkeit ist eine subjektive Erfahrung. Soweit die Theorie.

Es kommt auf die persönliche Empfindung an!

Isolation und Einsamkeit sind unabhängig voneinander schmerzhafte Erfahrungen. Die Auswirkungen sind psychisch und teilweise physisch negativ und für betroffene Personen oftmals bedrückend. Der Zustand von Abgeschiedenheit und Abkapselung vom sozialen Umfeld geht oftmals einher mit einem Mobilitätsverlust, Arbeitslosigkeit oder gesundheitlichen Problemen. Sie sehen, es kann ein Teufelskreis entstehen, aus dem man sich nur schwerlich und manchmal nicht von selbst befreien kann. Isolation bedeutet längere Zeit zu Hause zu bleiben und keinen Zugang zu sozialen Interaktionen oder Einrichtungen zu haben. Freund*innen, Verwandte oder Bekannte verlieren an Bedeutung im Leben und die Kommunikation wird auf ein Minimum heruntergefahren.

Mögliche Ursachen für soziale Isolation:

Es gibt viele Faktoren, die zur sozialen Isolation führen und Ihre Liebsten hindern am sozialen Leben teilzunehmen. Gründe, die Menschen hindern und eine einschränkende Wirkung haben können, sind z. B. langfristige Krankheiten, Behinderungen, Transportprobleme und wirtschaftliche Schwierigkeiten oder häusliche Gewalt. Zwar lässt die körperliche Verfassung das Verlassen des Hauses theoretisch zu, aber Depressionen, soziale Probleme, Pflege eines geliebten Menschen oder ein Trauerfall hindern Sie daran. Alle diese Faktoren haben einen direkten Einfluss auf das soziale Netzwerk und können zu langfristiger Einsamkeit oder Isolation führen.

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